Berichte 2010
Internationale Sommerschule des DJB (18.-24.07.2010)
Bereits zum fünften Mal reiste Abteilungsleiter und Trainer Stefan Lippert zur Fortbildung ins brandenburgische Lindow
zur Internationalen Sommerschule des Deutschen Judobundes. Rund 180 Teilnehmer aus ganz Deutschland sowie den Niederlanden,
Schweden, der Schweiz und anderen Ländern nahmen an dieser größten Breitensportveranstaltung des DJB teil.
Dabei kann von morgens um acht bis abends um 18 Uhr trainiert werden, wobei in bis zu drei Hallen gleichzeitig Einheiten
angeboten werden. So sollte für jeden Geschmack etwas dabei sein, doch manchmal war es schwer, sich für eines der
Angebote zu entscheiden.
Ein besonderer Reiz ist bei der Sommerschule immer das hochkarätige Trainerteam, denn so kann man Spitzensportler aus
nächster Nähe erleben. In diesem Jahr waren als Referenten angereist:
» Hiroshi Katanishi (gilt als einer der besten Trainer in Europa)
» Yvonne Bönisch (6. Dan, Olympiasiegerin 2004)
» Frank Wieneke (7. Dan, Olympiasieger 1984, ehem. Bundestrainer)
» Lena Göldi (Siegerin Tournoi de Paris, Schweiz)
» Axel Racky (4. Dan, mehrfacher Deutscher Meister Nage-no-Kata, WM-Teilnehmer)
» Uli Klocke (7. Dan, Autor von Judobüchern)
» Ralf Lippmann (5. Dan, Lehr- und Prüfungsreferent im DJB)
» Dr. Marco Sielaff (6. Dan, Lehrteam DJB)
» Mario Staller (Weltmeister 2008 Ju-Jutsu)
Stefan Lippert nahm jeden Tag an drei bis vier Trainingseinheiten teil und befasste sich unter Anleitung von Axel Racky
mit Nage-no-kata (Form des Werfens) sowie Kodokan-goshin-jitsu (Form der Selbstverteidigung), bei Herrn Hiroshi Katanishi
mit Grundlagen im Stand und Boden sowie später Harai-goshi, Uchi-mata und Würgetechniken, bei Lena Göldi
ebenfalls mit Würgetechniken und Ura-nage. Bei Yvonne Bönisch und Marco Sielaff wurden darüber hinaus
Angriffe gegen Bank- und Bauchlage trainiert. Das ein oder andere Randori gehörte selbstverständlich mit zum
Programm.
Anregungen für kommende Trainingseinheiten wurden jedenfalls reichlich gesammelt.
Gürtelprüfung, Teil 2 (20.07.2010)
In einer zweiten Gürtelprüfung vor den Sommerferien präsentierten sich noch einmal einige Judoka den Prüfern
Istvan Dwinger (3. Dan, TV Oberndorf) und Birgit Binder (2. Dan, TSV Freudenstadt). Am Ende eines langen Prüfungsabends
konnten beide Prüfer allen Teilnehmern gratulieren. Sie hatten das gesteckte Ziel erreicht.
Den nächst höheren Grad dürfen nun tragen:
3. Kyu (grün): Denis Hebert
4. Kyu (orange-grün): Alexander Schmied
5. Kyu (orange): Jan Kopfmann
6. Kyu (gelb-orange): Niklas und Theresa Dettling, Yannick Huber, Simon Lägeler, Ann-Kathrin Schatz
7. Kyu (gelb): Philipp Böhm, Oliver Frikel, Julian Wahnsiedler, James Zent
8. Kyu (weiß-gelb): Eckhard Nitschke
Gürtelprüfung, Teil 1 (13.07.2010)
In der David-Fahrner-Halle nahmen elf Judoka des TSV Freudenstadt an einer Gürtelprüfung teil. Zehn Mädchen und ein
Junge stellten sich den Prüfern Stefan Lippert (3. Dan) und Birgit Binder (2. Dan), um nach den Sommerferien den nächst
höheren Grad tragen zu dürfen.
Die Prüfung zum gelben Gürtel bestanden Melanie und Vanessa Enders sowie Lena Heinzelmann. Zum gelb-orangen Gürtel
waren Celina Bohrmann, Aileen, Laureen und Madleen Eberle, Manuel und Marina Knörr sowie Ayana und Cheyenne Link erfolgreich.
Ein extra Lob für die beste Prüfung gab es am Ende noch für Manuel und Marina.
Ustermer Judo-Turnier (20.06.2010)
Zum ersten Mal sind mit Waldemar Frikel, Andreas Klassen und Stefan Lippert drei Freudenstädter Judoka ins schweizerische Uster gefahren,
um dort an einem Turnier teilzunehmen. Die Gruppe wurde komplettiert von Istvan Dwinger vom befreundeten TV Oberndorf. Allen gemeinsam ist,
dass sie in ihren Vereinen als Übungsleiter tätig sind, aber auch selbst hin und wieder ins aktive Kampfgeschehen eingreifen
möchten.
Am erfolgreichsten schnitt Waldemar Frikel ab, der in seiner Gewichtsklasse zwar eine Niederlage hinnehmen musste, aber in seinen übrigen
Begegnungen immer vorzeitig zum Erfolg kam. Einer dieser Kämpfe musste gegen Istvan Dwinger ausgefochten werden, wobei der
Freudenstädter nach einer Kontertechnik die Oberhand behielt. Für den Oberndorfer blieb somit der dritte Platz. Ebenfalls mit Bronze
dekoriert wurden die Freudenstädter Judoka Andreas Klassen und Stefan Lippert, die in ihrer Gewichtsklasse je den Sprung aufs Treppchen
schafften.
Bayerische Frühjahrsschule im Kleinwalsertal (24.-28.05.2010)
Bereits zum vierten Mal reisten Sportler vom TSV Freudenstadt ins Kleinwalsertal, um dort an der Bayerischen Frühjahrsschule
teilzunehmen. Vom Pfingstmontag bis zum folgenden Freitag bestand die Möglichkeit, täglich an mehreren Trainingseinheiten
teilzunehmen, wobei man sich die Schwerpunkte nach eigenen Vorlieben selbst setzen konnte. Wählen konnte man zwischen
Kataeinheiten bei Sven Keidel, dem Prüfungsreferenten des Bayerischen Judoverbandes, Randori mit Mitgliedern des
U20-Nationalkaders oder Technikeinheiten bei herausragenden Trainern.
Zu diesen Trainern gehörten unter anderem Richard Trautmann, zweifacher olympischer Bronzemedaillengewinner und Bundestrainer
der Altersklasse U20, Martin Schmidt, Europameister 1995 und "Mister Bundesliga" (jahrelang ungeschlagen) und der
Japaner S. Saito.
Die Freudenstädter Judoka Kai Binder, Matthias Dressel, Martin Engel, Stefan Lippert und Marcel Strunz nahmen hier etliche
neue Anregungen mit, die in den kommenden Wochen sicherlich auch ins Training mit einfließen werden.
Neue Farben in Freudenstadt (11.05.2010)
Nach dem erfolgreichen Abschluss des Anfängerkurses gab es gerade einmal vier Tage später bereits eine weitere
Gürtelprüfung, bei der 13 Judoka antraten, um sich für die nächst höhere Graduierung zu bewerben.
Lisa Fletterer von den Sportfreunden Aach bestand die Prüfung zum grünen Gürtel, nachdem sie in den vergangenen Wochen
regelmäßig zusätzlich in Freudenstadt zur Vorbereitung trainiert hatte.
Darüber hinaus traten zum weiß-gelben Gürtel Luc Steinwand, Dominik Weigold, Jonas Weigold und Ivan Zadorozhnyy an,
zum gelben Gürtel Antonia Braun, Alexander Buschin und Jule-Marie Horn, zum gelb-orangenen Gürtel Roman Hebert, Maren
Steinwand und Marcel Strunz, zum orangenen Gürtel Maxim Hebert sowie zum orange-grünen Gürtel Yertay Sankhayew.
Am Ende konnten die Prüfer Birgit Binder (2. Dan) und Stefan Lippert (3. Dan) allen Teilnehmern ihre Glückwünsche
aussprechen.
Erfolgreiche Brüder (09.05.2010)
Bei den Baden-Württembergischen Einzelmeisterschaften der Altersklasse u13 im badischen Eppelheim hat Denis Hebert erneut seine
Kampfstärke unter Beweis gestellt. Am Ende des Tages konnte er sich über die Silbermedaille freuen.
Den ersten Kampf beendete er bereits nach kurzer Zeit vorzeitig mit einem Seoi-nage. Ganz so schnell ging es in der zweiten Runde
nicht, doch noch vor Ablauf der regulären Kampfzeit schickte er seinen Kontrahenten mit einem De-ashi-barai auf die Matte.
In der dritten Runde konnte Denis den Kampf vorzeitig mit einem Juji-gatame beenden.
Zwei Waza-Ari-Wertungen gegen einen Starter vom KSV Esslingen bedeuteten dann den Einzug ins Finale, in dem beide Judoka keine Wertung
für sich verbuchen konnten. Im dadurch notwendigen Kampfrichterentscheid verlor er denkbar knapp mit 1:2 Stimmen.
Bereits ein paar Tage zuvor war sein Bruder Maxim beim Rosensteilpokalturnier der Altersklasse u12 in Heubach angetreten. Ebenfalls
mit vorzeitigen Erfolgen erreichte er das Halbfinale, wo er auf den amtierenden Württembergischen Meister vom KSV Esslingen
traf. Zwischenzeitlich konnte Maxim mit Waza-Ari und Yuko in Führung gehen, musste sich dann aber kurz vor Ende der Kampfzeit
doch noch geschlagen geben.
So blieb ihm der Kampf um die Bronzemedaille, in dem er sich gegen den Starter vom JSV Tübingen mit einem O-soto-otoshi den
Platz auf dem Treppchen sicherte.
Erste Gürtelprüfung (07.05.2010)
Nachdem sie im Herbst vergangenen Jahres ihren ersten Kontakt mit der Judomatte hatten durften 16 Kinder endlich zeigen, was sie in den
vergangenen Monaten bei ihren Trainern Michel Hamm, Moni Rack und Jörn Spöhr gelernt haben. Groß war die Aufregung allemal,
denn zum Einen durften die Eltern der jungen Sportler zuschauen, zum Anderen ruhte die Aufmerksamkeit von Prüfer Stefan Lippert (3. Dan)
voll und ganz auf ihnen. Auch wenn manche Teilnehmer anfangs sehr nervös waren, legte sich dies doch nach und nach und letzten Endes
konnten alle das geforderte Programm zeigen.
So konnten schlussendlich mit Alina, Leon, Timon, Patrizia, Nele, Jannic, Jessica, Nicolai, Alexander, Thomas, Nathanael, David, Silas, Marcel,
Robin und Paul alle Judoka die Glückwünsche des Prüfers entgegen nehmen und dürfen von nun an den weiß-gelben
Gürtel (8. Kyu) zum Judoanzug tragen.
Wanderpokal endgültig in Freudenstadt (20.03.2010)
2008 - 2009 - 2010. In diesen Jahren gewannen die Judoka vom TSV Freudenstadt den "Dr. Goldis Wanderpokal" beim
Oberndorfer Osterturnier. Somit ist der Pokal endgültig in unseren Besitz übergegangen.
16 junge Sportlerinnen und Sportler hatten sich auf den Weg in die Neckarstadt gemacht, um den Angriff auf den großen
Erfolg gemeinsam zu starten. Den ersten Kampf des Tages mussten mit Lea und Marina unglücklicherweise gleich gegeneinander
ausfechten. Musste es hier noch eine Entscheidung gegen eine der Beiden geben, ließen sie sich in ihren weiteren Begegnungen
nicht unterkriegen. Nach jeweils vier Kämpfen konnte sich Lea über den ersten, Marina über den zweiten Platz freuen.
Ebenfalls in einer Gewichtsklasse traten Jule-Marie und Melanie an. Beide mussten ebenfalls vier Begegnungen ausfechten und
belegten am Ende den Silber- und den Bronzerang. Einen weiteren zweiten Platz belegte Celina, Carina wurde ein Pokal für
den dritten Rang überreicht. Cheyenne wurde Fünfte.
Gleich drei erste Plätze staubten die Jungs ab. Denis und Maxim holten in ihren Gewichtsklassen ungefährdet den Sieg.
Jan ging ebenfalls ungeschlagen von der Matte. Weitere Pokale gingen an Felix, der den zweiten Platz belegte, sowie an Oliver,
der Dritter wurde. Vierte und fünfte Plätze gingen darüber hinaus an Patrick, Jason, Timon und an Manuel.
Damit konnten die Freudenstädter den JJC Mühlbachtal und das BZ Rottweil auf Abstand in der Mannschaftswertung halten
und den Wanderpokal als erfolgreichste Gruppe in Empfang nehmen.
Maxim ist Vize-Landesmeister (14.03.2010)
Nach dritten Plätzen im Bezirk und bei den südwürttembergischen Meisterschaften errang Maxim Hebert auf Landesebene
den zweiten Platz.
In Leinfelden musste er zuerst gegen einen Kämpfer von der TSG Backnang antreten. Ein Ko-soto-gake brachte ihn deutlich in
Führung. Nur wenig später brachte ihm ein O-soto-otoshi Ippon und somit den vorzeitigen Sieg. In der nächsten
Runde wartete der Zweitplatzierte der nordwürttembergischen Meisterschaften vom JT Steinheim. Den Angriff mit O-soto-gari
konnte Maxim kontern und erhielt dafür Waza-Ari. Aus dem anschließenden Haltegriff konnte sich der Steinheimer Judoka
nicht mehr befreien.
Im Halbfinale ging es gegen einen Starter vom SV Böblingen. Der Dritte aus Nordwürttemberg kam zu keinem Angriff gegen
Maxim. Dafür konnte er den ersten Attacken des Freudenstädters noch entgehen, bis ein sehenswerter Ippon-seoi-nage den
Kampf beendete. Der Finaleinzug war für Maxim geschafft.
Gegen den nordwürttembergischen Meister vom KSV Esslingen entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, bei dem beide Sportler
die Chance auf den Sieg hatten. Maxim musste schnell zwei Bestrafungen hinnehmen, doch sein Kontrahent stand ihm nicht nach und
wurde auch mit einer Strafe belegt. Dann aber kam der Esslinger mit einer großen Außensichel zum Erfolg. Dennoch eine
starke Leistung von Maxim, der die hochverdiente Silbermedaille in Empfang nehmen durfte.
Turnier in Bad Saulgau (13.03.2010)
Bereits zum fünften Mal wurden die Freudenstädter Judoka zu einem Kinder- und Jugendturnier in Bad Saulgau (Kreis
Sigmaringen) eingeladen. Mit vier Jungs und fünf Mädchen machten wir uns auf den Weg zum ehemaligen Verein unseres
Kindertrainers Bruno Binder.
Bei den Jungs kämpfte Oliver Frikel am erfolgreichsten. Obwohl es für ihn erst die zweite Turnierteilnahme überhaupt
war, konnte er seine ersten beiden Begegnungen gewinnen. Im Kampf um den Turniersieg schlug sich Oliver tapfer, musste dann aber
doch eine Niederlage hinnehmen. Freuen konnte er sich über den zweiten Platz trotzdem.
Patrick Kopfmann und Tim Heinzelmann konnten in ihrer Gewichtsklasse mit dem dritten Rang jeweils noch einen Platz auf dem Podium
erringen. Simon Kopfmann hatte das Pech, sich in seinem vierten Kampf zu verletzen. Deswegen trat er in der fünften Begegnung
nicht mehr an und musste am Ende mit dem vierten Rang vorlieb nehmen.
Bei den Mädchen tat es Lena Heinzelmann ihrem Bruder gleich und erkämpfte sich den dritten Platz. Vanessa Enders musste
gegen teilweise deutlich schwerere Kontrahentinnen antreten, konnte sich aber gut durchsetzen. Nur einmal musste sie sich geschlagen
geben und konnte sich über Rang drei freuen.
Pech hatten Celina Bohrmann, Melanie Enders und Jule-Marie Horn. Die drei Freudenstädter Judoka mussten in einer Gewichtsklasse
an den Start gehen. Am Ende hatte Jule-Marie Horn die Nase vorn und holte den Turniersieg, gefolgt von Celina Bohrmann auf Platz 2.
Melanie Enders wurde Vierte.
Platz 3 bei den Südwürttembergischen (27.02.2010)
Maxim geht weiter auf Medaillenjagd: Wie schon bei den Bezirksmeisterschaften belegte er nun auch in Tübingen bei den
Südwürttembergischen Meisterschaften der Altersklasse u12 den dritten Platz.
Seinen ersten Kampf konnte Maxim vorzeitig mit Tate-shiho-gatame beenden. Auch in der zweiten Begegnung ließ er nichts
anbrennen, eine kleine Innensichel beendete auch diesen Kampf frühzeitig. Im Halbfinale traf er wie auch schon bei den
Bezirksmeisterschaften auf einen Starter aus Tübingen, und erneut stand nach Ablauf der regulären Kampfzeit kein
Sieger fest. Doch anders als bei der ersten Auseinandersetzung brachte dieses Mal auch die Verlängerung keinem Kämpfer
eine Wertung ein. Somit musste per Kampfrichterentscheid der Finalist bestimmt werden, wobei Maxim leider den Kürzeren zog.
Doch es blieb ja noch die Chance auf eine Bronzemedaille im kleinen Finale, die Maxim auch souverän nutzte. Ein Schulterwurf
sicherte ihm vorzeitig den Platz auf dem Podium. Somit hat er sich für die Landesmeisterschaften in Leinfelden qualifiziert.
Bronze für Maxim (07.02.2010)
Leider hatte sich gerade einmal ein Freudenstädter Judoka für die Bezirksmeisterschaften der Altersklasse u12 in Balingen
gemeldet. Dieser schlug sich dafür aber beachtlich: Insgesamt fünf Mal musste Maxim Hebert auf die Matte. Gleich seine
erste Begegnung konnte er vorzeitig gewinnen, nachdem er seinen Kontrahenten in einen Haltegriff nehmen konnte. Auch im zweiten
Kampf machte er kurzen Prozess, ein Seoi-nage sorgte erneut für den vorzeitigen Sieg. Ebenfalls vorzeitig konnte er die
dritte Entscheidung herbeiführen, womit Maxim im Halbfinale stand. Die beiden Sportler schenkten sich nichts, am Ende der
regulären Kampfzeit konnte keiner eine Führung für sich verbuchen. Die Entscheidung musste also in der
Verlängerung fallen, wobei Maxim dann leider eine Wertung gegen sich hinnehmen musste. Somit blieb für den
Freudenstädter der Kampf um die Bronzemedaille. Ein erster Angriff brachte ihm eine kleine Wertung ein, kurz danach sicherte
ein erneuter Schulterwurf den dritten Platz für Maxim.
Damit hat sich Maxim für die Südwürttembergischen Meisterschaften in Tübingen Ende des Monats qualifiziert.
Wettkampfsaison 2010 eröffnet (23. und 24.01.2010)
Beim Tübinger Attempto-Turnier für die Altersklasse u14 bestritten vier Freudenstädter Judoka die ersten Wettkämpfe des
neuen Jahres. Für manche waren es die ersten Erfahrungen in einer neuen Altersklasse, in die sie zum Jahreswechsel aufgestiegen waren.
Unsere Aushängeschilder Mika Grießenauer und Denis Hebert mussten sich dabei teilweise auch Kämpfern geschlagen geben, die
sie im vergangenen Jahr noch besiegt hatten. Je zwei Niederlagen bei einem Sieg brachten am Ende einen 9. Platz ein. Ebenfalls mit dem 9.
Platz vorlieb nehmen musste Celina Bohrmann. Einige der Kämpfe waren aber sehr spannend und hätten auch anders herum ausgehen
können.
Etwas weiter nach vorne kam Lea Binder. Nach einem Freilos in der ersten Runde musste sie gegen eine Sportlerin aus Böblingen eine
Niederlage hinnehmen und in der Trostrunde weiterkämpfen. Dort besiegte sie nacheinander zwei Kämpferinnen der Sportschule Kustusch,
unter anderem eine Angstgegnerin, gegen die sie bereits mehrfach verloren hatte. Dadurch stand sie im kleinen Finale um den dritten Platz.
Ein Haltegriff der Kontrahentin ließ dann leider alle Hoffnungen auf eine Medaille platzen.
Einen Tag später ging es erneut nach Tübingen, wo die südwürttembergischen Meisterschaften der Altersklasse u17 ausgetragen
wurden. Jan Kopfmann musste im ersten Kampf gegen einen Kämpfer aus Tübingen antreten und unterlag. In der Trostrunde gelang ihm dann
nach einer Selbstfalltechnik und dem anschließenden Haltegriff der vorzeitige Sieg gegen einen Starter vom VfL Ulm. In der nächsten
Begegnung lag er schon deutlich in Führung und konnte seinen Gegner erneut in einen Haltegriff zwingen, aus dem sich dieser jedoch befreien
und umgekehrt Jan festhalten konnte. Jan musste somit eine unglückliche Niederlage hinnehmen und beendete den Wettkampf auf dem 7. Platz.
Thomas Schäfer konnte seine Auftaktbegegnung gewinnen. Nach einem Wurfversuch ging es in die Bodenlage, wo er gedankenschnell nachsetzte und
seinen Kontrahenten mit einem Würgegriff zur Aufgabe zwang. In der zweiten Runde ging es gegen einen Sportler aus Ravensburg über die
volle Zeit, doch mehrere kleine Wertungen gaben den Ausschlag gegen den Freudenstädter. In der Trostrunde gab es einen offenen Schlagabtausch
gegen einen Balinger Starter, bei dem der Gegner eine hohe Wertung für sich verbuchen konnte. Der durch unzählige Angriffsversuche
geprägte Kampf verlangte beiden Kämpfern konditionell alles ab. Vier Sekunden vor Schluss schaffte es Thomas erneut, eine
Würgetechnik anzusetzen und seinen Kontrahenten zur Aufgabe zu zwingen. Die nächste Begegnung verlor er leider, doch auch für
ihn stand am Ende ein 7. Platz zu Buche.
Wenn man bedenkt, dass die beiden in ihren Gewichtsklassen die niedrigst graduierten Starter waren kein schlechtes Ergebnis, insbesondere, da sich
beide das Ticket für die Landesmeisterschaften am kommenden Wochenende in Fellbach erkämft haben.
TSV Jahresfeier (23.01.2010)
Das vergangene Jahr lässt man beim TSV Freudenstadt traditionell mit der Jahresfeier im Januar Revue passieren. Ein Rückblick auf
die vergangenen zwölf Monate gehören ebenso dazu wie Ehrungen für erfolgreiche Sportler und langjährige Mitglieder.
Umrahmt wird das Programm mit Musik und Vorführungen einzelner Abteilungen.
Bei den Judoka wurden Celina Bohrmann (2. Platz Südwürttembergische Meisterschaften), Mika Grießenauer (3. Platz Bezirk,
1. Platz Südwürttemberg, 2. Platz Land), Denis Hebert (1. Platz Bezirk, 1. Platz Südwürttemberg, 2. Platz Land), Carina
Trost (3. Platz Südwürttemberg und Landesmeisterschaften) sowie Birgit Binder und Stefan Lippert (2. Platz Landeskatameisterschaften)
ausgezeichnet.
Eine besondere Ehrung gab es für Dieter Wahr, der seit nunmehr 20 Jahren das Amt des Schriftführers in der Judoabteilung inne hat.
Mitten in der Turn- und Festhalle steuerten die Judoka dann noch eine Vorführung zum Programm bei. Lea Binder, Celina Bohrmann, Mika
Grießenauer, Denis Hebert und Carina Trost zeigten die Falltechnik, verschiedene Wurftechniken und zeigten, was man unter Randori
versteht. Anschließend zeigten Birgit Binder und Stefan Lippert Ausschnitte aus der Nage-no-Kata und der Ju-no-Kata.